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Wir beraten Sie rund um das Thema Hören.

Ob Hörgeräte, Gehörschutz, spezielle TV Lösungen oder Sonderversorgungen – wir haben reichlich Erfahrung und viele kompetente Lieferanten wie Oticon, Signia, Sennheiser, Phonak uvm., sodass wir für jeden die passende Lösung finden.

Auf den folgenden Seiten können Sie sich über unsere Leistungen informieren, aber auch grundsätzliche Fragen zum Ohr und zum Hörgerät klären.

Sie erfahren wie unsere Ohren funktionieren, welche Hörschäden es gibt und wie diese sich auf das tägliche Hören auswirken.

Wir fangen beim Ohr an:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Ohr

Unsere Ohren haben mehr Aufgaben beim Menschen, als man zuerst vermutet. Es dient nicht nur der Wahrnehmung von Geräuschen und der Verständigung untereinander. Es kommen auch Orientierungs-, Alarmierungs- und weitere Funktionen hinzu.

So ist die räumliche Wahrnehmung (Beispiel: „Beim Überqueren einer Straße hören zu können, von wo der LKW kommt“) oder die Alarmierungsfunktion (Beispiel: „Den Rauchmelder oder den bellenden Hund zu hören“) sehr wichtig. Auch heraus zu hören in welcher Stimmung der Gesprächspartner ist, gehört zu den Aufgaben eines Ohres. Sind diese Funktionen gestört kommt es öfter zu Missverständnissen oder mehrmaligem Nachfragen.

Das gesunde Ohr kann Frequenzen zwischen 16 und 20.000 Hertz hören. Schall, der kleinere Wellenlängen hat (<16Hz) nennt man Infraschall. Schall, der hochfrequenter ist (>20kHz) nennt man Ultraschall. Der leiseste wahrnehmbare Schalldruck (Lautstärke) ist 20µPa, d.h. 0dB. Die Schmerzgrenze liegt bei etwa 120-130dB.

Mit zunehmendem Alter oder bei langzeitiger Lärmbelästigung verändert sich dieser hörbare Bereich, sodass z.B. hohe Frequenzen immer schlechter gehört werden. Irgendwann werden bestimmte Frequenzen so schlecht gehört, dass es zu ersten Schwierigkeiten beim Verstehen von Sprache kommt. Meistens ist es nicht die Lautstärke die Schwierigkeiten bereitet, sondern die Deutlichkeit der Sprache, die nachgelassen hat.

Das Foto eines menschlichen Ohrs

Man merkt ein nachlassendes Gehör meistens am Fernseher, den man plötzlich lauter stellt, an der Türklingel, die man nicht mehr immer hört und an Gesprächen, bei denen man häufiger nachfragen muss. In solchen Fällen ist ein Besuch beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder beim Hörgeräte-Akustiker sinnvoll. Hier stellt man fest, ob ein Hörverlust vorliegt oder nicht. Ist ein Hörverlust vorhanden, der durch ein Hörgerät ausgeglichen werden kann, testet man verschiedene Geräte im Alltag und kann so selbst entscheiden, ob man mit Hörgerät besser hören kann oder eben nicht. Bei uns ist ein solches Probetragen aller Hörgeräte grundsätzlich kostenlos und unverbindlich.

Wenn Sie einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Probetragen vereinbaren möchten, kontaktieren Sie uns einfach.

Wenn Sie erfahren möchten, wie unsere Ohren funktionieren, lesen weiter unter “Wie arbeitet das Ohr?”

Wie arbeitet das Ohr?

Hören ist ein sehr komplexer Vorgang; Sprachverstehen noch wesentlich komplexer. Wir erklären daher hier nur den groben Hörvorgang. Dafür unterteilt man das menschliche Ohr in drei Bereiche – Außenohr, Mittelohr und Innenohr.

Außenohr

Es besteht aus der Ohrmuschel und dem Ohrläppchen. Wie ein Trichter nimmt die Ohrmuschel alle Schallsignale, die uns umgeben, in sich auf. Durch sie dringt der Schall in den äußeren Gehörgang.

Mittelohr

Am Ende des äußeren Gehörgangs liegt das Trommelfell, ein Häutchen mit der Größe eines Cent-Stücks. Es leitet den Schall an drei dahinter liegende, winzige Gehörknöchelchen weiter, an Hammer, Amboss und Steigbügel. Diese wandeln die Schallsignale in Knochenschwingungen um.

Vom Mittelohr führt die sogenannte Tube zum Nasenrachenraum. Schlucken wir, wird die Tube automatisch geöffnet und der Luftdruck zwischen beiden Seiten des Trommelfells ausgeglichen. So bleibt das Trommelfell beweglich.

Innenohr

Hier sitzt die Hörschnecke, in welcher der Schall in Nervenimpulse umgesetzt wird. Die in der Schnecke befindlichen Sinnesrezeptoren stellen über den Hörnerv die Verbindung zu den Zentralen in unserem Gehirn her, in denen die eingehenden Reize verarbeitet werden. Außerdem dient uns das innere Ohr als Gleichgewichtsorgan.

Beidseitiges Hören

Unsere Ohren nehmen den Schall räumlich wahr, das heißt, sie können den Ursprung eines Schallsignals sehr schnell ausmachen. Das ist möglich, weil unser Gehirn die eingehenden Schallsignale von linkem und rechtem Ohr miteinander ins Verhältnis setzt. Um sich hörend im Raum orientieren zu können, ist es daher sehr wichtig, mit beiden Ohren gut hören zu können.

Formen einer Hörschädigung

Wie bei allen Schäden oder Störungen gibt es auch beim Hören unterschiedlich starke Ausprägungen. Von leichter Schwerhörigkeit bis Taubheit gibt es viele Grade. Unterschieden wird auch, ob die Schädigung vor dem Spracherwerb eingetreten ist oder danach.

Gehörlosigkeit

Gehörlos ist man, wenn der primäre Kommunikationsweg das Sehen ist und der Hörschaden vor dem Spracherwerb eingetroffen ist.
=> Die Verständigung findet in erster Linie über Gebärden und optische Reize statt.

Ertaubung

Ertaubt ist man, wenn der primäre Kommunikationsweg das Sehen ist und der Spracherwerb abgeschlossen ist.
=> Lautsprache wird genutzt, dennoch ist der primäre Kommunikationsweg das Sehen

Frühschwerhörigkeit

Frühschwerhörig ist man, wenn der primäre Kommunikationsweg nicht nur das Sehen ist und der Hörschaden vor dem abgeschlossenem Spracherwerb eingetroffen ist. Es ist von Geburt an, oder vor dem Abschluss des Spracherwerbs.

Schwerhörigkeit

Schwerhörig ist man, wenn der primäre Kommunikationsweg nicht nur das Sehen ist und man den Spracherwerb abgeschlossen hat. Sprache wurde erlernt. Altersschwerhörigkeit kann im höheren Erwachsenenalter auftreten.
=> Vorübergehende und andauernde Einschränkung des Hörvermögens in Bezug auf das Lautsprachverstehen über das Gehör; dennoch kann es weiterhin genutzt werden

Bei den meisten Kunden eines Hörakustikers liegt eine alters- oder lärmbedingte Schwerhörigkeit vor. Diese kann und sollte mit Hörgeräten ausgeglichen werden.

Hörverlust Simulator von Signia

An dieser Stelle zeigen wir Ihnen am Beispiel eines Hochtonverlustes, wie man ein Audiogramm lesen kann und was für Auswirkungen der Hörverlust im Alltag hat.

Hier sehen wir einen typischen Hochtonverlust bei einer Schallempfindungsschwerhörigkeit.

Ein Tonaudiogramm ist so aufgebaut: Senkrechte Linien kennzeichnen die jeweilige Frequenz. Waagerechte Linien geben den Schallpegel an. Von links nach rechts werden die Frequenzen immer größer, also die Töne von dunklen tiefen Tönen immer heller. Von Oben nach Unten erhöht sich der Schallpegel. An der 0dB Linie hört der Normalhörende Mensch die Töne gerade eben. Also ganz leise.

Die oberste Linie (rot) zeigt die Hörschwelle der Luftleitung. Bei diesen Werten hat der schwerhörige Kunde die Töne gehört. In diesem Beispiel werden die Töne (vor allem die hohen, hellen Töne) erst später gehört, d.h. es muss lauter sein, bis der Kunde diese Töne gerade eben hören kann

Die Firma Signia zeigt in dieser Grafik symbolisch, welche Geräusche und Buchstaben man bei welchem Hörverlust hören bzw. nicht mehr hören kann.

Der schwerhörige Kunde kann in diesem Beispiel mit dem rechten Ohr die Buchstaben S, F, T und SCH, sowie einige weiterer Buchstaben und Geräusche nicht mehr oder nur sehr leise hören. Ob ein Wort LAUF, LAUT oder LAUS heisst, wird der Kunde nur schwer hören können. In diesem Fall ist also nicht nur die Lautstärke ausschlaggebend für das Sprachverstehen, sondern vor allem die Deutlichkeit der Sprache. Die meisten schwerhörigen Menschen hören die Worte, aber verstehen sie nicht. Durch ein genau angepasste Hörgerät wird dann dieser Frequenzbereich (grob vereinfacht) verstärkt, sodass die Buchstaben wieder gehört werden und alles heller und dadurch deutlicher klingt

Je nach Technik und Preisklasse werden jetzt zwei Hörgeräte passend zu dieser Messung eingestellt. Je besser ein Hörgerät ist, d.h. je mehr und je besser die Technik in dem Hörgerät ist, desto genauer kann der Akustiker den Hörverlust ausgleichen. Welche Hörgeräte mit welchen Techniken ausgestattet sind, erfahren Sie auf den jeweiligen Hörgeräte Seiten.

Tinnitus – Informationen

Wenn Sie mehr zum Thema Tinnitus erfahren möchten, klicken Sie auf das entsprechende Feld.

Tinnitus – was ist das?

Definition

Der Tinnitus ist eine akustische Wahrnehmung, die zusätzlich zum Schall, der auf das Ohr wirkt, wahrgenommen wird. Diese Wahrnehmung beruht auf einer Stöhrung der Hörfunktion. Der Höreindruck des Tinnitus hat also nichts mit dem Schall in der Umgebung des Patienten zu tun. Die Art der scheinbaren Geräusche ist sehr vielfältig. Man fasst unter anderem folgende akustische Eindrücke unter dem Begriff Tinnitus zusammen:

– Brumm- oder Pfeiftöne
– Zischen
– Rauschen
– Knacken oder Klopfen

Das Geräusch kann in seiner Intensität gleichbleibend sein, es kann jedoch auch einen rhythmisch- pulsierenden Charakter haben. Es gibt nicht immer ein reales Geräusch, das den selben Höreindruck wie der Tinnitus verursacht. Auch sollte man Tinnitus deutlich akustisch Halluzinationen abgrenzen.

Das Thema Tinnitus ist mit vielen Missverständnissen behaftet. Häufig wird der Fehler begangen, den Tinnitus als eigene Krankheit zu betrachten. Da er aber oft ein Symptom einer anderen Krankheit ist, verstellt diese Betrachtungsweise oft den Blick auf mögliche Ursachen. Wegen der Vielfältigkeit der Ursachen und der Verschiedenartigkeit des Auftretens wird von einigen Wissenschaftlern die Einordnung als Syndrom favorisiert. Gegen die Einordnung als eigenständige Krankheit spricht auch eine Studie, dass 93,75% aller teilnehmenden hörgesunden Probanden in einem schallisolierten Raum nach 5 Minuten über Tinnitus klagten.

Etwa 20% der Bevölkerung sind vom Tinnitus dauerhaft betroffen, knapp 40% stellen zumindest einmal im Leben ein derartiges Ohrgeräusch fest. Etwa ein Drittel aller älteren Menschen gibt an, ständig Ohrgeräusche wahrzunehmen. Der Beginn der Krankheit liegt typischerweise zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr, Frauen und Männer sind gleichermaßen betroffen. Besonders in den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Tinnituspatienten laut Meinung einiger Autoren in den westlichen Intustrieländern stark gestiegen. Man spricht daher in Deutschland mitunter von einer Volkskrankheit. Ob die Zahl der Erkrankungen allerdings tatsächlich angestiegen ist oder ob sich lediglich die Zahl der Patienten erhöht hat, die ärztliche Hilfe suchen, ist umstritten.

Leben mit Tinnitus

Wie entsteht ein Ton im Ohr?

Lärmschädigung

Die häufigste Ursache für Tinnitus ist eine Schädigung des Innenohres. Diese kann z.B. auch durch ein Knalltrauma oder extrem laute Musik bei einem Rockkonzert entstehen. Bei etwa einem Drittel der Betroffenen kann der Tinnitus auf ein Lärm oder Knalltrauma zurückgeführt werden. Die Folge der Lärmeinwirkung: Die feinen Haarsinneszellen im Innenohr knicken ab oder verkleben. Dies führt zu einer Fehlfunktion, die einen Dauerton oder ein Geräusch erzeugen kann.

Hörsturz

Tinnitus tritt häufig im Zusammenhang mit einem Hörsturz auf. Wichtig zu wissen ist: Tinnitus löst keinen Hörsturz aus. Die weit verbreitete Angst, wer Tinnitus hat müsse auch mit einem Hörsturz rechnen, ist unbegründet. Tinnitus kann ebenso bei Menschen auftreten, die ansonsten gut hören. Und auch hier gilt: Tinnitus verursacht keine Schwerhörigkeit.

Weitere Befunde

Des Weiteren gibt es noch andere mögliche Befunde, wie z.B. die Meniere-Krankheit ( geht mit Schwindelanfällen einher), Otosklerose ( Versteifung der Gehörknöchelchen, kann operativ behandelt werden) und das Akustikneuronium ( gutartiger Tumor am Hörnerv, kann z.B. operativ entfernt werden). Tinnitus-Betroffene werden bei der HNO-ärztlichen Tinnitus-Diagnostik auf diese Erkrankungen hin untersucht.

Muskelverspannungen

Tinnitus kann auch durch Funktionsstörungen im Kieferbereich ( z.B. Zähneknirschen)  und chronische Muskelverspannungen im Bereich der Halswirbelsäule auftreten. Es sollten daher auch zahnärztliche bzw. kieferorthopädische und orthopädische Untersuchungen durchgeführt werden. Falls ein Zusammenhang mit dm Tinnitus gefunden wird, besteht die Chance, den Tinnitus durch entsprechende Therapiemethoden zu verringern.

Stress

Landläufig wird Stress als Hauptursache für Tinnitus genannt. Wissenschaftliche Studien konnten jedoch bislang keinen eindeutigen Zusammenhang von Stress und der Entstehung von Tinnitus nachweisen. Allerdings kann Tinnitus selbst Stress verursachen. Und viele Menschen wissen aus eigener Erfahrung, dass z.B. laute Musik oder das Geräusch eines Staubsaugers schneller als unangehm empfunden werden, wenn man gestresst ist. Auch Ohrgeräusche werden in angespannten Momenten stärker wahrgenommen als im entspannten Zustand. Das Herausfiltern eigentlich unwichtiger Geräusche gelingt schlechter, wenn man unter Druck steht. Um Hörstress vorzubeugen, werden daher bei weitgehend allen sogenannten ” Tinnitus -Trainingsverfahren” Entspannungstechniken eingesetzt, wie die Progressive Muskelrelaxation (PMR) nach Jakobson. Sie helfen, dem Stress entgegenzuwirken, den ein nervenauftreibender Tinnitus verursachen kann.

Medikamente

Einige Medikamente können Tinnitus auslösen. Zu ihnen zählen neben bestimmten Schmerz- und Rheumamedikamenten auch Malaria-Medikamente und wassertreibende Mittel ( Diuretika). Die dadurch enstandenen Ohrgeräusche legen sich in der Regel nach Beendigung der Einnahme wieder. Medikamente zur chemotherapeutischen Krebsbehandlung und in selteren Fällen Antibiotika, können das Innenohr jedoch auch irreversibel (nicht wieder heilbar) angreifen und einen bleibenden Tinnitus auslösen.

Was sollte ich wissen?

Tinnitus auf den Punkt gebracht.

  1. 40 % aller Menschen machen einmal in Ihrem Leben Erfahrungen mit Ohrgeräuschen. Nur rund 20% der Personen, die unter chronischen Tinnitus leiden, empfinden den Ton jedoch als starke Belastung ( dekompensierter Tinnitus).
  2. Menschen mit Tinnitus bilden sich den Ton im Ohr nicht ein: In vielen Fällen können z.B. Tonhöhe und Lautstärke mit audiologischen Testverfahren erfasst werden, auch wenn der Tinnitus nicht mit einem Mikrofon messbar ist.
  3. Ein dekompensierter Tinnitus erhält zunehmend Aufmerksamkeit. Weil es für das Gehirn allerdings schwierig ist, sich auf zwei Dinge gleichzeitig zu konzentrieren, hilft es, die Aufmerksamkeit auf andere Eindrücke zu lenken. Das nimmt dem Tinnitus den Raum und lenkt von seiner Präsenz ab.
  4. Tinnitus ist nicht die Ursache für einen Hörsturz, also für eine plötzliche Verschlechterung des Gehörs. Tinnitus kann zwar nach einem Hörsturz auftreten, er ist jedoch nie sein Auslöser.
  5. Nach gründlicher ärztlicher Untersuchung ohne Befund muss man sich keine Sorgen machen, an einer schweren Krankheit zu leiden. Tinnitus ist ein Symptom, keine Krankheit. Seine Ausprägung erhält der Ton im Gehirn und wird auch gerne mit Phantomschmerz verglichen. Es darf nicht unterschätzt werden, dass Tinnitus aber trotzdem eine starke Belastung sein kann.
  6. Individuelle Therapieformen helfen, die Säulen der Aufrechterhaltung “einzureißen”. Es gibt zwar kein Patentrezept gegen Tinnitus, doch existieren vielfältige Möglichkeiten, die wahrgenommene Lautstärke zu verringern und damit die Belastung auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.
  7. Da mehr als die Hälfte aller Menschen mit Tinnitus auch unter Hörminderung leidet, helfen Hörgeräte oft am besten, die Aufmerksamkeit wieder stärker auf die Umwelt zu verlagern und damit die Konzentration vom Geräusch im Ohr abzulenken.

 

Was kann ich tun? Besser Leben mit Tinnitus.

Tipps für ein Leben mit Tinnitus

  1. Lernen Sie neu zu hören: Entdecken Sie den Hörsinn neu für sich und nehmen Sie Ihre Welt bewusst mit dem Gehör wahr. Hören sie Ihre Lieblingsmusik, oder lauschen Sie einfach mal den Vögeln – alles, was Ihren Ohren abwechslungsreiche Höreindrücke schenkt, lenkt die Aufmerksamkeit weg vom Tinnitus.
  2. Achten Sie auf ein paar Dinge, wenn sie schlecht einschlafen können: Je aktiver man seinen Tag gestaltet, desto leichter fällt es, abends einzuschlafen. Vermeiden Sie schwarzen Tee oder Kaffee sowie schwere Mahlzeiten am Abend. Alkohol und Schlafmittel bringen Ihnen keinen erholsamen Schlaf. Für die nötige “Bettschwere” sorgt ein warmes Bad vor dem Schlafengehen und bewusste Entspannung. In jedem Fall sollte man schon eine Stunde vor dem Zubettgehen “sein System herunterfahren”. Verbannen Sie den Fernseher aus dem Schlafzimmer. Und wenn Sie doch einmal nicht schlafen können, zählen Sie keine Schäfchen. Besser ist es, etwas sinnvolles zutun und sich erst dann wieder hinzulegen, wenn die Müdigkeit ausreichend groß ist.
  3. Entdecken Sie die Welt: Besonders, wenn Sie sehr unter Ihrem Tinnitus leiden, ist es wichtig, sich aus der Hör-Isolation zu befreien. Bleiben Sie offen für die Welt um sich herum. Auch Reisen sind willkommen – keine Scheu. Gegen Flugreisen ist auch mit Tinnitus nichts einzuwenden.
  4. Werden und bleiben Sie aktiv: Erleben Sie den Alltag mit Familie und Freunden bewusst. Nutzen Sie vielfältige Möglichkeiten, Ihr Privatleben aktiv zu verbringen – auch wenn es Ihnen anfangs schwer fällt, den Tinnitus zu ignorieren. Alles, was Ihr persönliches Wohlbefinden und Ihre Lebensfreude steigert, entzieht dem Tinnitus die Bedeutung.
  5. Meiden Sie Stille: Gönnen Sie sich Abwechslung und Auszeiten. Für die richtige Balance ist ebenso wichtig, auch Ruhezeiten zu genießen. Doch Ruhe ist nicht gleichzusetzen mit Stille. Vollkommene Stille lässt den Tinnitus zu viel Raum, das sollten Sie daher vermeiden. Suchen Sie sich eine angenehm klingende, akustische Stimulation aus. Diese kann beispielsweise durch Hörbücher,sanfte Musik oder Zimmerbrunnen sowie auch gezielt durch Noiser erreicht werden.
  6. Fordern und fördern Sie Ihre Fitness: Wer Sport treibt, lebt gesünder – eine Weisheit, die auch für Menschen mit Tinnitus gilt. Alles, was Ihnen Spaß macht und für gesunde Auslastung sorgt, ist gut für Sie. Selbst Tauchen ist mit Tinnitus möglich und ungefährlich. Dass der Tinnitus bei erhöhter Körperaktivität kurzzeitig lauter erscheinen kann, ist dabei völlig normal und sollte Ihnen keine Angst machen.
  7. Lernen Sie, sich richtig zu entspannen: Gerade weil das Geräusch im Kopf Anspannung erzeugt, ist es wichtig, Methoden zur Entspannung zu erlernen und diese regelmäßig anzuwenden. Entspannungstechinken wie Progressive Muskelentspannung, Feldenkrais,Yoga,Tai Chi, Qigong unterstützen Sie dabei Geist und Körper zu lockern.
  8. Nutzen Sie die Vorteile von Hörgeräten: Wenn Sie wissen, dass Sie eine Hörminderung haben, scheuen Sie nicht davor zurück, Hörgeräte zu tragen. Wer besser hört, kann den Tinnitus besser überhören. Die moderne Hörgeräteakustik hält heute äußerst komfortable Hörgeräte in schicken Designs bereit. Lassen Sie sich hierzu individuell von Ihrem Hörgeräteakustiker beraten.
  9. Achten sie auf sich: Zieht das Ohrgeräusch wieder einmal Ihre ganze Aufmerksamkeit auf sich, ist das auch ein Zeichen, dass Sie wieder mehr auf Ihre Bedürfnisse achten sollten. Tun Sie sich öfter einmal etwas Gutes. Die einzige Genusseinschränkung: Vermeiden Sie übermäßigen Alkohol-und Nikotinkonsum. Ansonsten ist Genießen unbedingt erlaubt!

Ablauf einer Hörgeräte Anpassung

Eine Hörgeräteanpassung dauert durchschnittlich 2-3 Monate und ist bei uns grundsätzlich unverbindlich und kostenlos. Der Ablauf einer solchen Hörgeräteversorgung gliedert sich in folgende Teile:

1. Vorgespräch, Anamnese und Beratung.

Hier wird der komplette Ablauf der Versorgung erklärt und auf individuelle Kriterien eingegangen. Des Weiteren werden die Vorgeschichte und Anatomie der Ohren erfasst und alle weiteren Fragen beantwortet.

Hier sehen Sie, wie ein Tonaudiogramm erstellt wird.

2. Kompletter Hörtest

Hier werden alle für die Hörgeräteprogrammierung nötigen Messungen wie Ton- und Sprachaudiogramm durchgeführt. Im Anschluss erläutern wie detailliert, was Sie hören und was nicht. Anhand dieser Ergebnisse kann man viele Probleme beim alltäglichen Hören erklären. Aufgrund dieser Messung und der vorangegangenen Anamnese werden nun die zu testenden Hörsystem ausgesucht.

3. Ausprobe unterschiedlicher Hörgeräte

Das Wesen der in Deutschland gängigen vergleichenden Anpassung ist das Testen von unterschiedlichen Hörgeräten. Hierbei wird ein zu dem Kunden passendes Hörgerät eingestellt, angepasst und erklärt. Dieses Hörgerät bekommt der Kunde für eine Woche oder mehr mit nach Hause, um dort und im Alltag feststellen zu können, ob und wie viel besser er mit dem Hörgerät hören kann.

Dieses Testen im Alltag wird mit den anderen Geräten der Reihe nach durchgeführt. So kann der Kunde selbst hören, welches Gerät mit welcher Technik und welcher Preisklasse für ihn am besten geeignet ist. Dieses Ausprobieren ist bei uns grundsätzlich kostenlos und unverbindlich! Das heisst, erst wenn der Kunde selber festgestellt hat, dass er mit dem Hörgerät besser hört und er es haben will, wird die Versorgung abgeschlossen. Sollte der Kunde merken, dass er mit den Hörgeräten nicht besser hört, oder nicht soviel besser hört, dass er es haben möchte, wird die Versorgung ohne Kosten für den Kunden abgebrochen.

Hier sehen Sie, wie zwei Hörgeräte programmiert werden.

4. Abschluss- und Pflegeberatung

Ist ein Hörgerät gefunden worden, welches die Ansprüche des Kunden erfüllt, wird der restliche Ablauf bezüglich Krankenkasse, HNO Arzt usw. eingeleitet. Zum Schluss wird der Kunde noch bei Bedarf mit Pflegemitteln, Batterien oder sonstigem Zubehör ausgestattet. Die eigentliche Versorgung ist jetzt abgeschlossen.

5. Nachbetreuung

Eine Hörgerät muss regelmäßig (alle 6 Monate) gereinigt, überprüft und nachgestellt werden. Damit ist gewährleistet, dass die Hörgeräte eine lange Zeit einwandfrei funktionieren und der Kunde damit zufrieden ist.

Die Ohren sind von Person zu Person sehr unterschiedlich, daher ist eine individuelle Hörgeräte Anpassung unerläßlich.

Ausstattung

Um eine erfolgreiche Hörgeräte Anpassung zu gewährleisten sind eine moderne Ausstattung und gut ausgebildete Mitarbeiter wichtig. Mit der Unity Messanlage von Siemens, schnellen Computern und einem eigenen Labor sind wir in der Lage alle Hörhilfen genaustens anzupassen. Wir haben für fast alle Hörgeräte Programmiereinheiten und die dementsprechenden Software Module, so dass wir auch Fremdgeräte programmieren können.

In der schallarmen Akustik Kabine können wir sehr leise Pegel messen und Ihr Gehör sehr genau prüfen. Über die computergestützen Anpassungen, erklären wir Ihnen genau, was und wie gut Sie noch hören können. Auch für Hausbesuche (z.B. im Seniorenheim) sind wir ausgestattet.

Das Hörgerät

Das Hörgerät ist ein elektronisches Gerät zur Verbesserung des Hörvermögens bei Schwerhörigkeit.

Für die erfolgreiche Anpassung eines Hörgerätes ist die gründliche Beratung durch eine Fachkraft des Akustikerhandwerkes unumgänglich. Zudem spielt die unverbindliche Anprobe der Hörgeräte, die maßgenaue Anpassung des Ohrstückes und die individuelle Programmierung des Gerätes eine große Rolle.

Geräte aus dem Versandhandel haben keine ausreichende Einstellmöglichkeit auf Ihren Hörverlust. Die Hörgerätetechnik von heute ist so weit fortgeschritten, dass in jeder Preisklasse auch bei den sogenannten Kassengeräten eine adäquate und für den Kunden zufriedenstellende Versorgung möglich ist. Bei einer Beeinträchtigung der Hörnerven und einer abweichenden kognitiven Gehirnleistung trifft dies nicht unbedingt zu.

Es ist wichtig, eine frühzeitige Hörgeräteversorgung vorzunehmen, damit die soziale Integration und Kommunikation nicht verloren geht. Denn so wird dem Abbau der kognitiven Fähigkeiten (Kurzzeitgedächtnis, Merkspanne) am wirkungsvollsten entgegengewirkt.

Das Hörgerät wird nach Art, Grad und Frequenzverlauf der Schwerhörigkeit angepasst. Hörgeräte bestehen aus Mikrofon, Verstärker, und Hörer (Lautsprecher). Mittlerweile sind sogenannte volldigitale Hörgeräte Standard (auch als Kassengeräte). Bei diesen Geräten werden die Signale des Mikrofons aufwendig digitalisiert, von einem Mikroprozessor sehr komplex verarbeitet und letztendlich analog wieder hörbar gemacht. Diese Art des Hörgerätes hat den Vorteil, dass der Frequenzverlauf des Hörgerätes sehr genau auf den Träger angepasst werden kann.

Bauformen bei Hörsystemen

HdO Hörgeräte werden auf, bzw. hinter dem Ohr getragen. Der verstärkte Schall wird über einen Schlauch und eine Otoplastik ins Ohr übertragen.

Bei IdO Hörgeräte wird die Technik in eine maßgefertigte Schale eingebaut. Diese Hörgeräte werden komplett im Ohr getragen.

RIC Hörgeräte sind im eigentlichen Sinne auch HdO Geräte, wobei das Signal hier über ein sehr kleines Kabel unauffällig ins Ohr geleitet wird. Dort sitzt ein Hörer, das der Signal Richtung Trommelfell abgibt.

Bei Knochenleitungsbrillen wird der verstärkte Schall mittels spezieller Brillenbügel hinter dem Ohr über eine Kontaktplatte auf den Schädelknochen geleitet.

Bei CROS und BICROS Versorgungen ist ein Ohr taub. Hier wird der am tauben Ohr aufgenommen Schall auf das normal oder schwerhörende Ohr übertragen.

HdO und RIC Geräte haben den größten Marktanteil, weil sie viele Vorteile vereinen. Welche Bauform bei Ihren Ohren, Ihren Hörverlust und Ihren akustischen Bedürfnissen am sinnvollsten ist, kann Ihnen der Hörakustiker erläutern.

Es gibt mittlerweile fast alle Bauformen in allen Technik- und Preisklassen.

Batterien und Akku

In den 1950er Jahren nutzte man Quecksilber- oder Silberbatterien. Erst seit den späten 1970er Jahren verwendet man hauptsächlich sogenannte Zink-Luft-Batterien. Im Inneren der Edelstahlummantelung befindet sich Zink, welches luftdicht verschlossen ist. Erst wenn man den kleinen Aufkleber von der Batterie abzieht gelangt durch kleine Löcher Luft hinein. Der in der Luft enthaltene Sauerstoff verbindet sich innerhalb der Batterie mit dem dort enthaltenen Zink – es entsteht Zinkoxid. Durch diese Reaktion entsteht elektrochemische Energie.

Der Vorteil dieser Zink-Luft-Batterie ist ihre lange Lagerfähigkeit, denn solange der Aufkleber sich noch auf der Batterie befindet kann keine Energie entweichen. Außerdem muss nur ein Bestandteil bereits in der Batterie vorhanden sein, da der Sauerstoff erst nach Aktivierung der Batterie hineingelangt. Dadurch können diese Batterien wesentlich kleiner gefertigt werden als in Produkten, bei denen beide reagierenden Komponenten in der Batterie enthalten sein müssen.

Ein weiterer Vorteil ist die bis zum Ende hin nahezu konstante Spannung von 1,4 Volt.

Eine Wiederauflang der Zink-Luft-Batterien ist theoretisch möglich, jedoch sehr aufwendig. Deshalb gibt es bisher noch keine Zink-Luft-Akkus auf dem Markt.

Diese Hörgerätebatterien erhalten Sie selbstverständlich bei uns im Geschäft.

Seit einigen Jahren werden immer mehr Hörgeräte mit Lithium-Ionen Akkus angeboten. Es gibt Hörgeräte, bei denen Akkus in Batteriegröße und normale Hörgeräte Batterien benutzt werden können, und auch reine Akku Hörgeräte, bei denen ein größerer und leistungsfähigerer Akku im Gehäuse fest eingebaut ist. Alle drei Varianten (konventionelle Hörgeräte mit Batterien, Hörgeräte mit beiden Möglichkeiten und reine Akku Hörgeräte) haben ihre Vor- und Nachteile.

Welche Geräte für Sie am Besten geeignet sind, können wir erst nach einem Beratungsgespräch feststellen.

Pflege und Zubehör

Damit Sie lange Freude an Ihren Hörgeräten haben ist eine regelmäßige Pflege und Wartung unerlässlich. Wir beraten Sie gerne und erklären Ihnen welche Pflegemittel notwendig und sinnvoll für Ihre Hörgeräte sind.

Trockenkissen

Für die schnelle und komfortable Trocknung von Hörgeräten und Otoplastiken aller Art. Die eingebaute Wärmeschleife sorgt für eine konstant richtige und wirksame Trockentemperatur. Eine regelmäßige Anwendung trägt wesentlich zur Verlängerung der Lebensdauer Ihrer Hörgeräte bei.

Trockenset

Preiswerte Alternative zum Trockenkissen.Damit trocknen Sie Ihr Hörgerät und Ihr Ohrpassstück zuverlässig! Die Kapseln saugen Feuchtigkeit aus dem Hörgerät, bzw. der Otoplastik auf und binden sie. Die Lebensdauer Ihres Hörgerätes wird dadurch erhöht.

Reinigungsset (für HdO & IdO)

Die Tabletten enthalten eine Wirkstoffkombination mit aktivem Sauerstoff zur optimalen Reinigung Ihrer Otoplastik. Hygienisch und wirkungsvoll in der Anwendung. Sie lösen Cerumenbeläge, wirken desinfizierend und sichern so die einwandfreie Funktion Ihres Ohrpassstückes, oder Ihres Gehörschutzes.

Reinigungsset inkl. Trockenset

Einfache und unkomplizierte Reinigung und Desinfektion Ihres Hörgerätes und Ihrer Otoplastik durch gebrauchsfertige Reinigungstücher. Sie sind mit einer angenehm nach Zitrone riechenden Reinigungsflüssigkeit getränkt, die Verschmutzungen und Bakterien wirksam beseitigt

OTO Ginkutan

Diese Salbe pflegt und schützt die Haut des Ohres, beugt Juckreiz und Hautproblemen vor und mindert das Fremdkörpergefühl. Sie erleichtert das Einsetzen und Entnehmen der Otoplastik und hilft bei höherer Verstärkung das lästige Rückkopplungspfeifen zu unterdrücken.

Audispray

Dieses Hygienespray besteht aus einer mikrobiologisch getesteten Meerwasserlösung. Sie ermöglicht eine effiziente Reinigung des äußeren Gehörganges, löst das Ohrenschmalz rasch auf und stellt somit die optimale Ohrhygiene dar.

Hörgeäte Batterien

Diese hochwertigen Hörgerätebatterien haben die längste Laufzeit, selbst in leistungsstarken Hörgeräten und bieten durch die hohe und stabile Spannungslage verzerrungsfreies Hören und beste Klangqualität. Diese „made in germany“ Batterie ist zuverlässig und sorgt jederzeit für eine optimale Verstärkerleistung.

Batterietester

Mit diesem nützlichen Batterietester können Sie dank moderner Digitalanzeige jederzeit feststellen, ob Ihre Batterie noch genug Leistung hat. Als Schlüsselanhänger ist dieser kleine Helfer leicht mitzuführen.

Reinigungswerkzeug

Nützliche Werkzeuge zum Entfernen von Cerumen- oder Staubresten. Mit diesen kleinen Helfern kommen Sie auch in die entlegendsten Stellen. Im Set enthalten sind jeweils zwei Drahtschlingen und biegsame Bürsten.

Damit es erst gar nicht zu einer Hörschädigung kommt, beraten wir Sie gerne zu Lärm- und Gehörschützen.

Lärm und Gehörschutz

Monitorplastik
individuelle Ankoppelung an Standardhörer (z.B. In-Ear-Monitoring, Walkman, Ipod, Headsets, Freisprecheinrichtungen…)

Profi Gehörschutz Elacin – Serie (mit Filter)
Hohe Flexibilität. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Filtertypen (9, 15 und 25dB).
Individuell angepasst für hohen Tragekomfort.
Kleine Bauform, langlebig und einfach zu reinigen.

Schaumstoff-Stöpsel
Einfacher Gehörschutz in verschiedenen Größen und Dämmwerten erhältlich
Keine Filterelemente.
Als Ein- bzw. Mehrwegprodukt

Lamellen-Design
mit und ohne Filter erhältlich
auch als schwimmfähige Modelle lieferbar
in verschiedenen Größen
wird oft benutzt bei Druckempfindlichkeit im Flugzeug

Bügelgehörschutz
mit starren Bügel oder als Gelenkbügel.
verwendbar als Kinn- oder Kopfbügel
in verschiedenen Stöpselformen erhältlich (nur auf Anfrage)

Kapselgehörschutz (nur auf Anfrage)
für Arbeiten bei hohen Lärmpegeln
leicht in der Handhabung
mit und ohne Filter
in verschiedenen Dämmwerten erhältlich

Dämmplastik bzw. Schwimmotoplastik (ohne Filter)
in verschiedenen Farben erhältlich
als Spritzwasserschutz aus schwimmfähigem Silikon z.B. für Kinder bei Paukenröllchen

Eine hohe Lärmbelastung kann neben Hörschäden auch zu Tinnitus führen

Preise und Zuschüsse

Die Verträge mit den Krankenkassen über Zuschüsse verändern sich mittlerweile fast jedes Jahr und sind derart komplex, dass wir uns entschlossen haben hier keine genauen Preise mehr aufzulisten.

Nur soviel: Grundsätzlich gibt es eine Versorgung mit volldigitalen Hörgeräten von der gesetzlichen Krankenkasse bei uns ohne wirtschaftlichen Eigenanteil. Die gesetzliche Zuzahlung von 10.-€ pro Ohr fällt aber immer an, außer Sie sind von der Krankenkasse aus davon befreit.

Wir arbeiten an einer „einfachen“ Übersicht über Zuschüsse der Krankenkassen. Bis zur Fertigstellung können wir Ihnen telefonisch oder per Email genaue Kostenvoranschläge geben.

Seit November 2013 gelten viele neue Krankenverträge und neue Zuschüsse. Sie erhalten dann nicht mehr ca. 400.- € pro Hörgerät von der Krankenkasse, sondern ca. 685.- € (max. 785.-) pro Gerät. Dafür bekommen Sie bei uns wirklich gut ausgestattete, volldigitale Hörgeräte mit Spracherkennung, Störgeräusch Unterdrückung, mehreren Hörprogrammen und Rückkopplungsmanager. Diesen Zuschuss erhalten Sie auch, wenn Sie höhenwertigere Hörsysteme haben möchten.

Hörgeräte ab 10,– €*

*bei Vorlage einer gültigen Verordnung

Falls Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns einfach.
Oder besuchen Sie uns in unserem Geschäft in Warstein.